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Lektion 1 - SITZ ( Grundkommando )

Dieser Artikel wurde verfasst am 24.11.17 von Hundetrainer LixonK9

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Grundlegendes

 

Das Kommando "Sitz" ist ein s.g. Grundkommando, ebenso wie das „Platzkommando“ und das Kommando bei „Fuß“ laufen. Soll heißen, dass es zur grundlegenden Erziehung eines Hundes dazu gehören sollte.

 

Dabei wird unterschieden zwischen dem „Hinsetzen“ ( „Sitz“ ) und dem dann auch „sitzen Bleiben“ des Hundes.

 

Weiterhin das sich „Hinsetzen“ und auch „sitzen Bleiben“ ohne Ablenkung und mit einer Ablenkung durch Umweltreize.

 

Zusätzlich das Ausführen dieses Kommandos in der Nähe und auf Entfernung, wie auch angeleint und unangeleint.

 

Wofür kann das Kommando Sitz wichtig sein ?

 

Das Sitzkommando ist für viele fast ein nebensächliches Kommando in der Hundeerziehung. Dabei ist das Sitzkommando ein einfacher Weg, spielend leicht den Grundstein für eine gute Beziehung zum Hund zu setzen und ganz einfach mit der Erziehung des Hundes zu beginnen.

 

Vor allem aber auch um auf einfachstem Wege mehr über Hunde, ihre Denkweise, ihr Verhalten und Lernverhalten zu erfahren und sich selbst für die Umsetzung kommender schwierigerer Kommandos vorzubereiten.

 

Im Grunde ist also das simple "Sitz" ein sehr häufig genutztes und hilfreiches Kommando, um den Alltag mit dem Hund einfacher und geregelter zu gestalten und verdient daher wohl wesentlich mehr Beachtung.

 

Hier die häufigsten Situationen für das Anwenden das Sitzkommandos :

 

- Sitz an der Straße

- Sitz ein kurzes Sitz um jemanden Vorbei zu lassen

- Sitz den Menschen anschauend für Aufmerksamkeit

- Sitz den Menschen anschauend um den Hund von etwas abzulenken

- Sitz vor der Wohnungstür um gesittet die Wohnung zu verlassen

- Sitz vor der Haustür um gesittet das Haus zu verlassen

- Sitz vor dem Futternapf um so angenehm Dominanz zu vermitteln

- Sitz im Hundesport

 

Worauf muss ich beim Training achten ?

 

Aber auch beim Training für das so einfach scheinende Sitzkommando, sollte man von Anfang an auf einige wichtige Dinge achten.

 

Damit das Training für die Sitzübung recht bald abgeschlossen ist und man zu einem neuen Kommando übergehen kann.

 

Bitte denke daran : Schon hier lernt dein Hund dich kennen, wie du dich selbst verhältst, wie du kommunizierst. Dein eigenes Verhaltensprinzip auch für andere Kommandos.

 

Behalte deine Abfolgen bei, damit dein Hund dich zu jeder zeit, beim beibringen von allem Neuen, immer bestens versteht ! Doch auch der Mensch lernt bei diesem Kommando, seinen Hund kennen.

 

Du solltest jedes Kommando nach und nach trainieren. Schließe das eine erst ab, wenn dein Hund es sauber ausführt. An der Zuverlässigkeit jedoch, muss man immer mal wieder arbeiten.

 

Gerade sehr junge Hunde sind sehr schnell abgelenkt. Ob von sichtbaren Reizen oder auch von Geräuschen. Stelle dir vor wie du ein Gedicht Strophe für Strophe lernen würdest und das in Ruhe und nicht direkt vor Publikum.

 

Wie bringe ich meinem Hund das „Sitz“ bei ?

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten / Methoden, einem Hund das Sitzkommando beizubringen. Diese sind jeweils auf einen ganz speziellen Umgang mit dem Hund ausgerichtet.

 

Dieser spezielle Erziehungsweg ( Erziehungsmethode ) zieht sich meist durch die gesamte Erziehung eines Hundes und wird bei der Umsetzung jeglicher Kommandos gleich gewählt.

 

Doch über die Richtigkeit einer gewählte Erziehungsmethode und den somit gewünschten und erreichten Erziehungserfolgen, sind nicht nur die Vorlieben und Fähigkeiten des Hundebesitzers entscheidend.

 

Warum ? Dazu mehr im gesonderten Artikel „Hundeerziehungsmethoden“.

 

Wir stellen euch hier alle Möglichkeiten vor, einem Hund das Kommando „Sitz“ und das dazugehörige „sitzen Bleiben“ beizubringen. Ohne und mit Ablenkung und "Sitz auf Entfernung".

 

Und diese werden wir euch hier leicht verständlich erklären.

 

 

Los geht´s !

 

 

Anfangs kann das selbstständige Hinsetzen des Hundes ohne dem ausgesprochenen Kommando „Sitz“ belohnt und somit gefördert werden.

 

Dabei sollte hier schon darauf geachtet werden, das selbstständige Sitzen des Hundes nur in diesen Momenten zu belohnen, welche für das spätere gesamte Erziehungskonzept von Bedeutung sein werden.

 

Auf diese Art und Weise mit dem Sitzkommando zu beginnen, ist ein sehr einfacher Weg. Welcher auch gewählt wird, wenn es um die Hundeerziehung ohne oder weitgehend ohne Kommandos (nonverbale Hundeerziehung) geht.

 

Die nonverbale Hundeerziehung kann ohne aber auch mit Handzeichen statt verbalen Kommandos umgesetzt werden. Doch gestaltet sich diese Art der Erziehung im Alltag etwas schwierig. Dazu mehr in diesem Artikel.

 

Möchtest du so begonnen nun irgendwann doch das Sitzkommando einbauen, damit dein Hund sich auch in Situationen setzt, die von denen abweichen, welche du sonst ausschließlich belohnt hast, so kannst du das ohne weiteres zu jedem Zeitpunkt tun.

 

DIESER ABSCHNITT wird gerade vervollständigt.

( Stand 22.40 Uhr - 06.12.17 )

 

Genau so einfach ist es, jedoch ohne den Gedanken an eine „nonverbale Hundeerziehung“ ( also ohne Kommandos ), die Variante mit dem von Anfang an ausgesprochenen Sitzkommando, verbundenen Hinsetzen des Hundes.

 

DIESER ABSCHNITT wird gerade vervollständigt.

( Stand 22.40 Uhr - 06.12.17 )

 

Es ist noch zu erwähnen, das ein Hund es als selbstverständlich versteht und es ihm so auch Seiten des Menschen vermittelt wird, gewisse Dinge zu tun oder zu lassen, wenn dafür kein Kommando erforderlich ist, gegeben wurde. Sondern ohne notwendige Worte gehandelt wird. Sei es nun, dass dem Hund etwas schönes bevorsteht oder hier beim Sitzkommando eine Druck auf das Hinterteil. Dazu und zu dieser Variante aber später mehr.

 

DIESER ABSCHNITT wird gerade vervollständigt.

( Stand 22.40 Uhr - 06.12.17 )

 

Ganz vereinfacht könnte man sagen : Möchte ich einen Hund das Sitzen beibringen, muss nur etwas Schönes in der Hand halten. Und wenn er gerade nicht von Anderem abgelenkt ist, wird er sich schon sehr schnell hinsetzen.

 

Hört sich erst mal einfach an aber es gibt vieles beim Training zu beachten !

 

Worauf Du besonders achten solltest !

 

Verinnerliche und lerne die folgender Tipps an dem einfachen Grundkommando Sitz ohne Ablenkung. Versuche das Prinzip zu verstehen, welches in der Vorgehensweise steckt. Du benötigst es auch für das Platzkommando und für das Rufkommando.

 

Leckerchen beim Sitzkommando immer von oben geben, einen Ball so werfen, dass er den Hund wie ein Bogen, von oben sich an der Schnauze erreicht und beim Platzkommando, sobald der Hund liegt, einfach Leckerchen oder Ball zwischen seine Vorderbeine fallen lassen. Auch hier eine klare und für den Hund leicht zu unterscheidende und somit leicht verständliche Kommunikation des Menschen mit dem 4Beiner.

 

Wird das Leckerchen zu dicht am Maul angeboten, so wird ein Hund weniger die Notwendigkeit sehen sich zu setzen und abzuwarten, als mehr direkt das Leckerchen nehmen zu wollen.

 

Hält man das Leckerchen zu hoch, so wird er sich entweder erst setzen und dann versuchen mit einem Sprung / Aufrichten dieses zu ergattern.

 

Statt in beiden genannten Situationen zu schimpfen oder gar das Knie hochzureißen / auf die Hinterpfote zu treten, kann man wohl wissend schnell die Hand mit dem Leckerchen wieder wegziehen und es noch mal anbieten.

 

Diese Reaktionen sind bei Hunden immer die Gleichen, welche er wählt oder zwischen diesen wechselt, ist von Hund zu Hund verschieden. Selten jedoch, falls die beschriebenen anfänglichen Korrekturen zu lange dauern, um das Leckerchen endlich zu bekommen, sieht ein Hund dann keine Erfolgschance und zieht von dannen.

 

Anfangs sollte der Hund das worauf er wartet innerhalb der nächsten 1 bis 2 Sekunden bekommen. Man nennt es auch Bestätigung erhalten / den Hund bestätigen. Dauert es ihm zu lange, könnte er sich alleine nur aus diesem Grund hinlegen. ( So kann man auch das Platzkommando beibringen. )

 

Sobald der Hund das Sitzkommando ( noch ohne Ablenkung ) bei dieser kurzen Zeitspanne bis zur Bestätigung sehr zuverlässig ausführt, kann man den Zeitpunkt bis zur Bestätigung jeden Tag um 1 bis 2 Sekunden hinauszögern. Dieses ist quasi zusätzlich vorbereitend für Sitz auf Distanz.

 

Dieses Prinzip gleicht dem Dehnen eines Gummibandes und schürt auch die Erwartungshaltung sprich, der Hund wird fixierter auf das Leckerchen, das Lob oder das Spielzeug. Also auf das was er meint zu bekommen.

 

Sollte man bei der Bestätigung zu große zeitliche Sprünge machen, so wird aus einer für beide Seiten schönen und einfachen Beschäftigung, schnell eine demotivierende und teils sogar konfliktreiche Trainingseinheit. Ratsam ist, jedes Mal mit einem schnellen Erfolg durch eine schnelle Bestätigung innerhalb von 1-3 Sekunden anzufangen. Auch wenn schon locker 6-10 Sekunden bis zum Zeitpunkt der Belohnung möglich sind.

 

Zu viel Eifer, zu schnelles Vorankommen wollen, bringt die Gefahr von Rückschritten und unsauberen Übungseinheiten. Solltest das dein generelles Verhalten bei der Erziehung sein, so wundere dich nicht, wenn du das Gefühl hast nichts klappt oder hält von langer Dauer !

 

An eines sollte man immer denken : Hunde vergessen nie - auch nicht was letztes Mal war und somit ob sie ein weiteres Mal darauf Lust haben ! Sei immer selbst zuverlässig, wenn du das von deinem Hund verlangst ! Hast du mal Zeitdruck oder schlechte Laune - verschiebe die Übungseinheit !

 

Bei Ablenkung daran denken wie Hunde "denken" : Der Hund setzt sich für das Leckerchen und wenn er es hat, so darf er nach seiner Denkweise aufstehen sprich muss dafür nicht mehr sitzen - es ist ja nun in seinem Maul.

 

Hat man mehrere in der Hand so verspricht sich ein Hund weitere Erfolge und bleibt sitzen, bis die Hand z.B. leer ist, die Leckerchen eingesteckt werden oder es schon genügend gab.

 

Werden Handzeichen statt verbale Kommandos genutzt, so ist die Abfolge genau die gleiche wie mit Worten. Es ist jedoch für die meisten Hundebesitzer einfacher, trotzdem mit verbalen Kommandos zu beginnen. Das liegt in der Natur des Menschen.

 

Ob ein Hund nun Kommandos in einer anderen Sprache, als die in welcher er zuvor gelernt hat Kommandos zu befolgen, auf eine Hundepfeife der klareren Kommunikation wegen oder eben auf Handzeichen hören soll, die Umsetzung sprich worauf zu achten ist, bleibt immer das Gleiche.

 

Erst das neue Kommando in der neuen Sprache und dann das alte hinterher, das neue Handzeichen oder das Signal der Hundepfeife und auch hier klar zeitversetzt mit ca. 1 bis 2 Sekunden folgend von dem schon gelernten und zuverlässig befolgten alte Kommando.

 

Kommt beides gleichzeitig, so hört der Hund vielleicht nur deswegen nicht so gut, weil ein Teil ( z.B. von Wort und Handzeichen ) fehlt.

 

Kommt erst das bestehende Kommando und dann das Neue, so wird der Hund das Neue zwar registrieren aber in erster Linie weiterhin auf das schon bekannte Kommando besser oder ausschließlich hören.

 

Sollte dein Hund dieses einfache Kommando verwunderliche Weise nicht gerne ausführen wollen, kann das auch an einer Verletzung im Gelenkapparat liegen ! ( Becken sprich Hüfte, Knie, Wirbelsäule )

 

Auch sollte beachtet werden, dass wenn ein Hund zu lange sitzen soll er sich oft hinlegt, weil er Hund meint, dass es wohl doch länger dauert. Für ihn ist das eine richtige und gerechtfertigte Entscheidung. Kurzes Warten heißt für einen Und sitzen und längeres bis dauerhaftes Warten eben Platz(en) ;) .

 

Wird er dann wieder ins Sitz gebracht und belohnt, so lernen einige Hunde sehr schnell, dass das sich hinlegen nach zu langer Wartezeit auf die Belohnung für das Sitz einen Nachdruck verleiht, der ihren Menschen dazu bewegt die Belohnung schneller zu geben. Vor allem wenn sie, wenn sich ihr Hund einfach hinlegt, sofort mit einem neuen Sitzkommando plus Belohnung darauf reagieren. Sie müssen so denken : das Platzkommando gehört nicht zum Sitzkommando um an die Belohnung zu kommen. Denn so könnte ihr Hund es ebenfalls verstehen.

 

Auch kommt es oft vor, dass warum auch immer aber aus Hundelogik, zwei aufeinander folgenden Sitzkommandos als ein Platz machen verstanden werden. Keine Sorge : Das passiert so fast nur bei Hunden die schon das Platzkommando gelernt haben ;)

 

Wie ihr seht, kann man sehr schnell sehr viele Dinge falsch tun oder nicht wissen. Für die meisten Menschen ist das Sitzkommando wohl eher etwas normales, beiläufiges und unwichtiger als Fuß laufen oder anderes. Doch gerade an diesem scheinbar einfachen Sitz, kann man eben leichter wie bei anderen Kommandos viel lernen. An diesem Kommando, bei welchem ein Hund meist gerne mitmacht, kann man sich selbst für die kommenden schwereren Kommandos wie Platz und Fuß laufen sehr gut vorbreiten.

 

Sitz auf Entfernung

 

Voraussetzung um dem Hund Sitz auf Entfernung beizubringen ist das zuverlässige Sitz in der Nähe. Damit ist gemeint : der Hund hat das Kommando begriffen, er führt es bei so gut wie jedem Kommando.

 

Wenn ein Hund sich noch leicht von Umweltreizen ablenken lässt, dann sollte diese Übung natürlich ohne Ablenkung begonnen werden. Ansonsten einfach an eine leichte Schleppleine oder Flexileine anleinen.

 

Begonnen wird immer mit einem Sitzkommando in der Nähe des Hundes wie auch einer schnellen Bestätigung nach dem sitzen. Dieser schnelle Erfolg ist für den Hund eine hohe Motivation auf weitere Kommandos zu warten. Er wird dadurch also gut bei der Sache sein. Sollte schon da das Gegenteil festgestellt werden, dann das Training auf jeden Fall auf später verschieben.

 

Ist dein Hund voll motiviert, geht es auch schon los !

 

Belohnst du danach und davor gleichzeitig auch andere Kommandos, so könnte die Belohnung beim neuen Sitz oder bei dem anderen Kommando weniger Wert für deinen Hund bekommen.

 

Mache die ersten Tage nur 5 Kommandos hintereinander, wobei man nach jedem Kommando sich einen Schritt rückwärts gehend vom Hund entfernt.

 

Dabei sollte der Hund nicht ran gerufen werden, sondern nach z.B. 3 Schritte sich langsam rückwärts vom Hund entfernt und 1-2 Sekunden stehen geblieben, geht es wieder genau so ruhig zum Hund und dann bekommt er seine Belohnung.

 

Solltest du beim Entfernen deinem Hund den Rücken zukehren, so kann es sein, dass er dir instinktiv folgt, sprich fast schon hinterrücks zu dir kommt. Entfernst du dich zu zügig rückwärts von deinem Hund, so kann es sein, dass er dir ebenfalls folgt statt sitzen zu bleiben.

 

Entfernst du dich zu weit oder bleibst zu lange stehen bis du wieder zu deinem Hund gehst um ihn für das brav Sitzenbleiben zu belohnen, so kann es sein, dass er davon ausgeht, es dauert länger und sich deswegen hinlegt.

 

Nachdem dieses nun ohne Ablenkung schon bis auf ca. 5 Meter zuverlässig klappt, könntest du die Distanz erhöhen. Doch verlängere erst deine eigene Standzeit weiter weg von deinem Hund auf 5-10 Sekunden, bevor du dich von ihm noch weiter weg entfernst.

 

Um so näher du bei deinem Hund bist, um so eher wird er zuverlässig hören. Baue also durch Übereifer keine unnötigen Fehler ein. Korrigieren ist schwerer als es von Anfang an direkt richtig beizubringen !

 

Für einen schnelleren Erfolg und ein besseres Begreifen beim Hund, dass er auch so lange sitzen bleiben muss, bis die Bestätigung kommt ( welche aus Hundesicht ein Kommando auflöst ), sollte mit dem Hund angemessen und nicht übertrieben geschimpft werden. So kann er noch besser begreifen und vielen Hunden macht es dann seltsamer Weise auch erst richtig Spaß, weil sie sich anstrengen und "mitdenken" müssen.

 

Aber richtig Schimpfen will gelernt sein ! Und deswegen ein sehr wichtiger Tipp diesbezüglich : Wann und warum auch immer der Hund aus dem Sitz selbstständig / unerlaubt aufsteht, um zu dir zu kommen : schimpfe niemals wenn er an der Sitzstelle sich erhebt um sich auf den weg zu machen sondern erst, wenn er bei dir angekommen ist.

 

So erzeugst du ein leichtes Unbehagen verbunden mit der Nähe zu dir und er wird es in diesem Moment vermeiden, sprich nicht mehr einfach aufstehen, um zu dir kommen wollen. Keine Sorge, er mag dich weiterhin !

 

Schimpfst Du wenn er sich gerade erst erhebt um sich auf den Weg zu machen, so wird er diese Sitzstelle damit verbinden und sie erst Recht verlassen wollen. Ist dir dieser Fehler passiert, so gehe mit deinem Hund 20-30 Meter weiter weg an eine neue Sitzstelle und beginne neu.

 

Wenn das nun alles ganz toll klappt und du dann doch irgendwann die Distanz erhöhen möchtest, gibt es einen kleinen Trick um einen schnelleren Trainingserfolg auf Distanz zu bekommen : Man bleibt entfernt ca. 2-3 Sekunden stehen und wirft seinem Hund das Leckerchen / den Ball zu, statt es ihm erst zu geben, wenn man sich selbst wieder seinem Hund genähert hat. Dabei wechselt man nach Lust und Laune, ob man sich nähert und dann belohnt oder aus der Distanz. Ersteres sollte immer überwiegen

 

Doch achte dabei auf eine Sache : Hunde achten sehr auf Körperbewegungen. Auch dein Stehenbleiben und später das Zuwenden zum Hund auf Distanz, verbunden mit dem direkten zuwerfen der Belohnung, kann deinen Hund anspornen schon mal aufzustehen und sich dir zu nähern. Vor allem wenn du ganz zum Schluss sogar deinen entfernt sitzenden Hund aus der Distanz zu dir rufst, statt hin zu bestätigen.

 

Beachte später dabei : Rufst du ihn zu oft aus dem Sitz auf Distanz, so wird er unruhig und unzuverlässig dort sitzen bleiben. Einfach weil er weiß was gleich kommt und warum weiterhin warten, da er sich ja nun schon gesetzt hat und schnellstens sein Belohnung erwartet, sprich zu dir kommt, um diese aus seiner Sicht gerechtfertig zu bekommen. Dieses Verhalten deutet darauf hin, dass Du ihn anfangs noch in der Nähe, nicht länger auf seine belohnung hast warten lassen.

 

Wie das zum Hund Gehen, dem Zuwerfen der Belohnung überwiegen sollte, so sollte das zum Hund Gehen auf jeden Fall dem Rufen aus dem Sitz überwiegen ! Die Mischung zwischen Rufen und Hingehen und dann belohnen, macht deinen Hund aufmerksamer. Es verhindert sogar, dass er sich zu schnell aus dem Sitz ins Platz legt, weil es länger dauert, alleine wenn du dich entfernst, um eine Distanz herzustellen.

 

Das sporadische ran rufen aus dem Sitz, ist eine gute Vorbereitung für das entfernte Sitz auf Distanz unter Ablenkung. Doch wenn du nicht genügend Erfahrung hast, solltest du Sitz unter Ablenkung an einer Schleppleine trainieren oder besser und überwiegend auf kurze Distanz zu deinem Hund.

 

Bei allen erwähnten möglichen Fehlern, handelt es sich immer um Fehler, welche der Mensch hervorgerufen hat und meist aus Unwissenheit. Ein Hund macht keine Fehler, er reagiert seiner Natur und Denkweise entsprechend absolut richtig. Der Mensch muss lernen WIE Hunde denken und reagieren und auch diesbezüglich sollte dieser Artikel helfen.

 

Es ist sehr wichtig, besser immer auch die Nachteile nebst den gewünschten Vorteilen zu kennen und auch mehr als nur eine Erzieungsmethode. So lernt man sehr viel mehr über die "Denkweise" unserer Hunde sprich wie Hunde unsere Handlungen verstehen und reagieren !

 

Deswegen noch die folgenden Erläuterungen und Tipps, wenn ein Hund nicht mehr wie gewohnt auf die sonst gern gewollte Belohnung reagiert und auch wie aus dem freiwilligen Sitz ein sitzen beleiben müssen werden kann.

 

Wenn der Hund unzuverlässig sitzen bleibt

 

Doch was wenn ein Hund, anders wie Wochen zuvor, das Sitzkommando auf einmal nicht mehr zuverlässig ausführt ? Hat er es vergessen oder hat der Hundebesitzer doch Fehler beim Training gemacht ?

 

Nicht umbedingt, denn es können auch andere Gründe vorliegen. Zum Beispiel kann ein Hund mit zunehmenden Alter seine Interessen verlagern oder neue entdecken.

 

Sollte das der Fall sein, heißt das also nicht, dass dein Hund das Kommando Sitz vergessen hat. Er sieht vielleicht in diesem Moment keine Notwendigkeit sich zu setzen, auch wenn der Mensch es gerade anders sieht / es einfach gerne möchte oder hat etwas besseres / interessanteres vor Augen als du es hast oder etwas was er noch nicht kennt und dieses nun ändern möchte ( z.B. zu einem Hund laufen ).

 

Nun kommt schnell der Gedanke, auch ein Muss daraus zu machen. Für einige Menschen, welche jegliches Grenzen setzen durch Hand u/o Erziehungshilfen ablehnen, ist hier das Muss erst einmal die Suche nach einem noch besseren Motivationsmittel. Das ist auch erst mal richtig so.

 

Doch was, wenn man alles ausprobiert hat und das Desinteresse von Seiten des Hundes bestehen bleibt ? Wie möchte man z.B. interessanter als ein anderer Hund sein, wenn der eigene Hund all zu gerne mit anderen Kontakt aufnimmt ? Nun Allem und Jeden aus dem Weg gehen ? Was wenn es nicht mehr ausreicht, das schöne als Strafe / Grenze wegzulassen ?

 

Kommandos rein über Belohnung / Motivation beigebracht, versteht ein Hund als freiwillig. Nun darf er so erzogen auch selbst entscheiden, ob er die Belohnung / Motivation möchte oder eben auch nicht. Es kann also passieren, dass dein Hund sich nicht mehr setzt, weil er auf einmal z.B. das Leckerchen gar nicht ( mehr ) möchte und dir so sagt, dass eben es so ist.

 

Aber keine Sorge. Mann benötigt bei vielen Hunden nicht auf Dauer Dinge wie Leckerchen. Denn auch das Vorankommen nach dem Sitzkommando, kann später, nachdem es zu Beginn der Einfachheit halber mit Leckerchen beigebracht wurde, als Motivation und Belohnung ausreichen für ein zuverlässiges Befolgen des Sitzkommandos.

 

Gerade bei bewegungsfreudigen Hunden, sollte man schon bald an den Austausch von Leckerchen gegen den Ball als Motivation / Belohnung denken. Nach dem Motto : Mensch ich laufe lieber als zu fressen. Es gibt dann also den Ball, sprich die Belohnung Laufen, wenn der Hund auf Kommando Sitzt.

 

Bei der Erziehung nur mit leckeren Dingen und auch Spielzeug wie dem Ball, läuft man außerdem Gefahr, dass man sich selbst dabei in eine trügerische Sicherheit bringt. Soll heißen : Hat man kein Motivationsmittel / keine Belohnung dabei oder sind sie unterwegs aufgebraucht oder der Ball verloren gegangen, so bemerkt das der Hund schnell. Vor allem wenn es zuvor zu nahezu 100% bei jedem Kommando etwas gab oder Hund sich sicher sein konnte, diese Mittel sind verfügbar / in Reichweite.

 

Das verunsichert oft viele Hundebesitzer oder gibt ihnen nun ein unwohles Gefühl. Denn was machen, wenn das wodurch / wofür der Hund sonst hört, auf einmal nicht mehr zur Hand ist ? Oder baut man diese Dinge zu schnell ab, um genau dieses Szenario zu vermeiden, hat man im Grunde genommen sehr oft den gleichen nachteiligen Effekt.

 

Gerade bei der Erziehung an der Leine, beim Fuß laufen und nicht an der Leine ziehen, dürfte es nun ein unentspannter restlicher Spaziergang werden. Man könnte das Gefühl bekommen, der Hund hat im nu alles vergessen. Aber das ist natürlich nicht so.

 

Denn er hat gelernt für eine bestimmte Sache neben seinem Menschen zu laufen und wenn es diese gerade nicht gibt, dann wird er es in diesem Moment wahrscheinlich nicht länger tun. Doch mehr zum Fuß laufen und dem Ziehen an der Leine in einem gesonderten Artikel hier bei uns.

 

Natürlich unterscheidet man je nach Situation, mit welcher Motivation besser zu erziehen ist. An der kurzen Leine ist es schwierig mit einem Ball zu erziehen und wenn ein Hund ohne oder an langer Leine mit Bewegung - auch als Alternative zur Bewegung nach Wild und anderen Hunden - erzogen werden möchte, so sind dann Leckerchen vielleicht die schlechtere Wahl. Es sei denn, der Hund rennt ihnen gerne hinterher wenn man sie wirft. Dann natürlich in die entgegengesetzte Richtung werfen - also weg von dem was er gerade gesichtet hat - und mehrere nacheinander, bis der Hund den Gedanken daran verloren hat.

 

Rückschritte in der Erziehung können als Ursache eine vom Menschen falsch gewählte Motivation sein. Ein Hund ändert sich natürlich und damit auch die Dinge, die ihm wichtig sind, wofür er gerne etwas tut - seine Motivation - womit er belohnt werden möchte.

 

Leckerchen kann es natürlich weiterhin geben, jedoch nicht mehr überwiegend. Mit ihnen gestaltet sich oft der Beginn einer neuen Lernlektion sprich eines neuen Kommandos im Grunde einfach einfacher.

 

Ein weitere Grund für das Nichtbefolgen eines Kommandos kann eine gewisse Respektlosigkeit sein. Oft rührt diese von einem zu nettem Umgang, sprich einer Erziehung ohne Grenzen her.

 

Wie wird aus freiwillig ein Muss und wofür ?

 

Hunde kennen selten alle Gefahren denen sie in unserem menschlichen Alltag konfrontiert werden können. Viele davon wie z.B. eine Straße, sprich generell fahrende Autos oder dem Hund unverständliches und unerwartetes Aggressionsverhalten eines Artgenossen an der Leine, können für einen Hund ( gerade für unerfahrene Welpen & Junghunde ) erhebliche bis tödliche Verletzungen zur Folge haben.

 

Manchmal ist es besser und eine absolute Notwendigkeit, (s)einem Hund etwas zu verbieten, statt darauf zu hoffen, dass er etwas bestimmtes nicht tut oder sich rechtzeitig mit etwas Anderem ablenken lässt. Dieses Verhalten des Menschen könnte man schon fast fahrlässig nennen.

 

Ein Hund wird manchmal nicht verstehen warum er etwas nicht darf wenn er ein Verbotskommando bekommt. Doch das zuverlässige Befolgen sprich etwas ( wie z.B. auf eine Straße zurennen ) schützt ihn. Einem Hundehalter ist eben die Fähigkeit zu unterstellen, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und sich denen vor allem bewusst zu sein. Ein Hund muss nicht erst vor ein fahrendes Auto laufen, um sich dieser Gefahr bewusst zu werden.

 

Aber wie genau wird aus dem Sitz für eine Belohnung / Motivation ein Kommando, welches der Hund auch ausführen muss ?

 

Das Prinzip ist bei jedem Kommando genau das Gleiche. Dem Hund wird ein Nachteil verschafft, welchen er nicht mag - nicht als lohnenswert sieht.

Es wird so gesehen ein Meideverhalten erzeugt.

 

Das kann entweder über ein Kommando geschehen, laute Stimme oder mit Hilfe eines Erziehungsmittels, was ein gegensätzliches Empfinden im Vergleich zu Leckerchen & Lob beim Hund auslöst. Erst so kann ein Hund auch klar differenzieren, unterscheiden und besser verstehen. Dieses liegt in seiner Natur und ist ihm aus dem Spiel / Kontakt mit Artgenossen bekannt.

 

Die Belohnung, sonst bei korrektem Ausführen verdient bekommen, als Nachteil dann weg zu lassen, genügt den wenigsten Hunden als klarer Nachteil. Alleine weil es mit Sicherheit einige Sekunden später direkt eine neue Chance auf eine neue Belohnung gibt, durch ein neues Sitzkommando. Schliesslich möchte man ja die Zeit so effektiv wie möglich nutzen.

 

Die verschiedenen Erziehungswege am Beispiel "Sitz an der Straße" :

 

Der Hund setzte sich bis jetzt jedes Mal vor dem Überqueren der Straße brav neben Herrchen / Frauchen hin, wenn diese am Straßenrand stehen blieben.

Nun auf einmal nicht mehr. Vielleicht abgelenkt durch den Hund gegenüber.

 

1. Man wartet so lange bis der Hund endlich von alleine sitzt, nachdem man "ein" Kommando gab und geht erst dann weiter wenn er sich gesetzt hat.

 

Diese Erziehungsweise wird auch gerne bei dem Kommando Fuß ( laufen ) umgesetzt. Wobei viele Hundebesitzer das "bei Fuß laufen" mit dem "nicht an der Leine Ziehen" verwechseln. Man bleibt stehen, wenn der Hund vor läuft sprich an der Leine zieht und geht erst weiter, wenn er wieder neben seinem Menschen steht.

 

2. Man hat den eben beschriebenen Schritt schon mehrmals umgesetzt aber trotzdem kommt die gewohnte Zuverlässigkeit des "Sitz an der Straße" nicht mehr wieder. Nun kommt entweder oft das kurze ungesunde Rucken über die Leine am Hals des Hundes, um Aufmerksamkeit zu erreichen oder dem Kommando Sitz Nachdruck zu verleihen.

 

3. Auch das möchte nicht so wirklich funktionieren. Also kommt ein Druck mit der Hand von oben auf die Hüfte des Hundes. Dabei ist zu beachten, dass nur ein Kommando gegeben wird, und so lange der Hund immer wieder ins Sitz gedrückt wird, bis er ruhig mehrere Sekunden sitzen bleibt. Erst dann und nicht zu freudig angespornt ( das wäre kontraproduktiv zum ruhigen Sitzen an der Straße ) kommt die Belohnung die Strasse zu überqueren.

 

4. Man wendet nichts dieser 3 Wege an sondern geht einfach ein Stück weiter um dann eben dort ohne Ablenkung die Straße zu überqueren sprich damit der Hund zuvor wieder Sitz am Straßenrand macht. Auch gut. Aber, es ändert ganz wahrscheinlich nicht viel daran, dass der eigene Hund beim Erblicken eines anderen Hundes auf der anderen Straßenseite, beim nächsten Mal wieder nicht sitzt.

 

Denn das was er gerade möchte ist laufen, sich quasi unterhalten und nicht das, was er stetig bekommt. Selbst wenn er es nimmt, wird seine wahre Motivation

bestehen bleiben und soll keine falsche Sicherheit geben, er würde selbst an der Leine nicht gleich vor seinem Menschen die Straße betreten.

 

Wie wird ein gehorsameres Sitz erreicht ?

 

Ob der Hund nun kin Interesse an jeglicher Belohnung zeigt oder du jemand bist der ungern oder wenig mit Leckerchen erzieht oder schon von Beginn an gerne ein zuverlässigeres Sitzkommando bevorzugst, so gibt es noch eine weitere Möglichkeit einem Hund das Sitzkommando beizubringen, sprich schnell auch "sitzen müssen" daraus zu machen.

 

Hierbei wird auf die lange Dauer des überwiegend positiv Erziehungsweges verzichtet und der Zeitraum bis zum zuverlässigen Sitz verkürzt sich sehr. Auch wird hierbei dem Hund weniger Entscheidungsfreiheit eingeräumt, ob er sich nun für eine Belohnung setzen möchte, sprich gerade Interesse an dieser hat und oder nicht und das Hinsetzen verweigert.

 

Das heißt aber nicht, dass ein so erzogener Hund keine Belohnung für das Ausführen des Sitzkommandos bekommt. Auch der beschriebene Weg für das Sitz auf Distanz bleibt von der Abfolge her der Gleiche. Nur dass eben eine große Anzahl von Leckerchen gegen das „den Hund ins Sitz drücken“ ausgetauscht wird. Dadurch eine hohe Anzahl von Belohnungen überflüssig werden, bevor der Hund diesen überdrüssig wird. Leckerchen & Co. werden dadurch sehr oft sogar erst so richtig interessant oder wieder interessanter.

 

Dieser zusätzlich beschriebene Erziehungsweg soll auch nicht bedeuten, dass es nicht möglich ist, einem Hund mit anfangs ausschließlich positivem Gegenübertreten und Belohnungen in eine gehorsame Richtung zu erziehen. Der größte Vorteil an diesem Weg ist jedoch, dass der Hund, sobald er schon nach wenigen Wiederholungen mit Leckerchen begriffen hat „sich setzen lohnt sich“, nicht all zu intensiv dahin erzogen wird überwiegend nur etwas zu tun wenn er darauf Lust hat.

 

Ein mit etwas Druck erzogener Hund betreffend das Sitzkommando, befolgt dieses unter Ablenkung oft sehr viel schneller als ein Hund, der anfänglich oder dauerhaft die freie Wahl einer Entscheidung hat. Die Entscheidung ob er sich gerade für die vom Menschen angebotene Motivation interessiert oder eine wählt, welche er für gerade lohnenswerter / interessanter hält. Wie zum Beispiel einen Artgenossen mit dem er sogar laufen könnte. Bei einem solchen Hund wäre wieder die Überlegung angebracht, ob eine Ball welcher Bewegung enthält und eine gute Alternative bieten könnte, eine bessere Motivation wäre als etwas Fressbares.

 

Diese Vorgehensweise – eine Erziehung mit mehr Druck und Gehorsam, wird meistens bei Junghunden oder vor allem älteren Hunden gewählt. Da man mit der Hand einen gewissen körperlichen Druck auf das Hinterteil des Hundes aufbaut und anders wie bei einem Welpen weniger bis keine Sorge hat, er würde dadurch vor seinem Menschen erschrecken oder das gerade entstehende Vertrauen zu einem Teil wieder verlieren. Außerdem entscheiden sich Hunde die keine Welpen mehr sind sehr gerne und schnell für alles Andere als das, was man ihnen selbst anbietet.

 

Wenn ein Hund heran wächst, so verlagert sich sehr oft sein anfangs überwiegendes Interesse am Fressen und Leckerchen nehmen ( um zu wachsen ), zu Bewegen und Kennenlernen anderer Artgenossen, neugierig und selbstbewusster als es ein Welpe ist, seine Umwelt zu erkunden.

 

Spätestens zu diesem Zeitpunkt, wird so mancher Hundebesitzer aus dem Bauch heraus versuchen sich durchzusetzen. Ob er nun seinen Hund nach dem Sitzkommando am hinteren Teil runter drückt wenn dieser sich mal nicht wie gewünscht hinsetzt oder etwas lauter wird. Ersteres verspricht jedoch sehr viel mehr Erfolg als das Anbrüllen (s)eines Hundes.

 

Abschließend hierzu noch ein wichtiger Tipp. Hunde achten wie gesagt sehr auf Körperbewegungen. Sie sind exzellente Beobachter aus der Notwendigkeit heraus schon früh gewisse Vorhaben ihrer Artgenossen in der Kommunikation untereinander zu erkennen, um Schäden und Konflikte zu vermeiden oder einfach gewisse Dinge im Vorfeld zu erkennen, um Vorteile zu erlangen oder rechtzeitig bescheid zu wissen wo es gleich lang geht.

 

Wenn Du dich schon zu Beginn oder auch später für ein runter Drücken bei nicht befolgen des Sitzkommandos entscheidest, so drehe dich erst 2-3 Sekunden nach dem ausgesprochenen Sitzkommando zu deinem Hund um ihn dann mit der Hand ins Sitz zu drücken.

 

Es ist das Gleiche zu beachten wie beim Sitz auf Distanz und dem späteren „wieder zum Hund zuwenden“ nachdem man sich von diesem selbst entfernt hat. Gebe generell ein Kommando nur ein einziges Mal und handle dann sofort. Egal ob dann die Belohnung gegeben wird oder der Druck auf das Hinterteil erfolgt. Dieses Verhalten sorgt für eine klare Kommunikation.

 

Schon hier lernt dein Hund entweder auf das erste Kommando zu hören oder wenn du dich wiederholen solltest, dass das erste Kommando erst wichtig und zu befolgen ist, wenn erst folgende Kommandos dem Hund versichern, dass Du es wirklich so meinst.

 

Hier eine ganz einfache Denkweise und Lösung

 

wenn ein Hund trotz vorher erfolgreichem Training und dem zuverlässigem befolgen / ausführen des Sitzkommandos, auf einmal selbstständig aus dem Sitz aufsteht, weil er z.B. einen Artgenossen entdeckt und sich dann quasi nicht welaubter Weise auf den Weg zu diesem macht, so liegt es weniger daran, dass das Sitzkommando nicht wirklich sitzt, sondern an einer ganz anderen Sache : dem sich selbsständig und unerlaubten Entfernen.

 

Wird dieses nicht erkannt und weiter am zuverlässigen sitzen Bleiben geübt, so scheint es meistens kein Vorankommen zu geben. Denn im Grunde muss der Hund nun lernen, dass er sich - egal wann - nicht von alleine von seinem Menschen entfernen darf. Das darf jedoch nicht mit dem Zurückkommen und dem Rufkommando zu verwechselt werden.

 

Wenn der Hund also gelernt hat sich nicht entfernen zu "dürfen" und nicht nur für etwas Schönen bei seinem Menschen zu bleiben, nimmt der Hund wieder sehr gerne und manchmal überhaupt erst all die schönen Dinge an, welche sein Mensch ihm wohlwollend anbietet und er wird dann ohne weiteres Training sitzen bleiben und das dann auch unter Ablenkung.

 

Diese andere Denkweise und somit Lösungsansatz, entspricht der Philosophie von Hundetrainer LixonK9, welcher alle Artikel der gesamten Homepage verfasst.

 

Ohne also noch mehr Energie und Zeit in das Üben des Sitzkommandos zu inverstieren und somit eine unnötig aufhaltende Erziehungsbaustelle bewältigen zu müssen, kann die Lösung eben eine ganz andere und sinnvollere sein und oft hat man bei erfolgreicher Umsetzung dann das Gefühl, dem Hund fällt wieder alles das ein, was er einst gelernt und anfangs so prima umgesetzt und befolgt hatte.

 

Was Hundetrainer LixonK9 diesbezüglich sprich dem unerlaubten Entfernen vermittelt, ist auch ein sehr einfacher und erfolgreicher Erziehungsweg gegen die stetig straffe Leine, das Ziehen an der Leine, und die Leinenaggression. Dazu aber mehr in einem gesonderten Artikel.

 

Diesen Teil seiner Philosophie / Erziehungsmethode / Erziehung von Hund & Mensch, beschreibt er ausführlich mit seinen DVDs und Unterrichtsfilmen.

 

Ausserdem lernst Du sprich bekommst Du mit diesem Erziehungsweg auch eine Möglichkeit an die Hand, richtig und für deinen Hund absolut verständlich Verbote zu erteilen, ohne ihn dabei anschreien oder gar körperlich Maßregeln zu müssen.

 

Weiterhin ist es dir dann auch möglich, (d)einen Hunde auf Distanz von etwas abzuhalten, was er aus deiner Sicht auf jeden Fall unterlassen soll.

 

Denk einfach mal darüber nach, etwas Neues kennenzulernen und sogar auszuprobieren. Schaden kann es nicht, seinen Wissenshorizont Hundeerziehung betreffend zu erweitern.

 

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UND WÜNSCHE EUCH VIEL SPAß UND ERFOLG BEI DER UMSETZUNG ! HUNDETRAINER LIXONK9 ( Sven Leichsenring )

 

Hundetrainer LixonK9 - Sven Leichsenring - www.Hundetrainer.tv - Tipps zum Kommando Sitz in der Hundeerziehung

Lektion 2 - PLATZ erfahre mehr dazu

 

Die verschiedenen Erziehungsmethoden

 

Es scheint immer schwerer zu werden den eigenen Hund richtig zu erziehen.

In einem Dschungel von Erziehungsmethoden und jede verspricht der einzig richtige Weg zu sein, fällt es vielen immer schwerer sich zu entscheiden.

 

Was sie versprechen und auch halten und bei welchen Erziehungsvorhaben welche Methode geeignet ist, das wurde von uns unter die Lupe genommen.

 

erfahre mehr darüber

 

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